Leidensgerechter Arbeitsplatz - Institut GEM

Leidensgerechter Arbeitsplatz – Rechte der Beschäftigten und Mitbestimmung des Betriebsrats

Da leidensgerechte Arbeitsplätze regelmäßig Streitpunkte zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern sind und oft fehlerhaft umgesetzt werden, ist eine Schulung zwingend erforderlich. Ohne das nötige Fachwissen kann der Betriebsrat seine gesetzlichen Mitbestimmungsrechte nicht wirksam ausüben und seiner Überwachungsfunktion nicht nachkommen.

Seminarinhalte

Rechtliche Grundlagen und Ansprüche der Beschäftigten

  • § 164 Abs. 4 und 5 SGB IX: Anspruch auf behinderungsgerechte Einrichtung des Arbeitsplatzes und technische Arbeitshilfen
  • § 241 Abs. 2 BGB: Rücksichtnahmepflicht für alle Beschäftigten mit gesundheitlichen Einschränkungen
  • Arbeitsschutzrechtliche Vorgaben: ArbSchG, ArbStättV, DGUV-Vorschriften
  • Pflichten des Arbeitgebers: Anpassung des Arbeitsplatzes oder Angebot gleichwertiger alternativer Tätigkeiten

Arbeitgeberpflichten und Grenzen der Zumutbarkeit

  • Verpflichtung zur Anpassung des Arbeitsplatzes oder Umsetzung auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz
  • Grenzen der Zumutbarkeit für den Arbeitgeber und Nachweispflichten bei Ablehnung
  • Anforderungen an die Dokumentation von Umsetzungsentscheidungen

Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bei leidensgerechter Arbeitsplatzgestaltung

  • § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG: Mitbestimmung bei Gesundheitsschutzmaßnahmen
  • § 80 Abs. 1 Nr. 1 und 4 BetrVG: Überwachungspflichten des Betriebsrats
  • § 92 BetrVG: Beteiligung des Betriebsrats an der Personalplanung zur Sicherstellung leidensgerechter Arbeitsplätze
  • § 99 BetrVG: Mitbestimmung bei Versetzungen und Veränderungen der Arbeitsbedingungen

Praktische Umsetzung und Handlungsoptionen des Betriebsrats

  • Identifikation betroffener Arbeitnehmer und Prüfung der Umsetzungspflichten des Arbeitgebers
  • Einflussnahme auf Arbeitsplatzgestaltung und technische Ausstattung
  • Strategien zur Durchsetzung der Mitbestimmungsrechte
  • Erarbeitung von Betriebsvereinbarungen zur Arbeitsplatzgestaltung
  • Praxisbeispiele und juristische Fallstudien

Da leidensgerechte Arbeitsplätze regelmäßig Streitpunkte zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern sind und oft fehlerhaft umgesetzt werden, ist eine Schulung zwingend erforderlich. Ohne das nötige Fachwissen kann der Betriebsrat seine gesetzlichen Mitbestimmungsrechte nicht wirksam ausüben und seiner Überwachungsfunktion nicht nachkommen.

Seminarinhalte

Rechtliche Grundlagen und Ansprüche der Beschäftigten

  • § 164 Abs. 4 und 5 SGB IX: Anspruch auf behinderungsgerechte Einrichtung des Arbeitsplatzes und technische Arbeitshilfen
  • § 241 Abs. 2 BGB: Rücksichtnahmepflicht für alle Beschäftigten mit gesundheitlichen Einschränkungen
  • Arbeitsschutzrechtliche Vorgaben: ArbSchG, ArbStättV, DGUV-Vorschriften
  • Pflichten des Arbeitgebers: Anpassung des Arbeitsplatzes oder Angebot gleichwertiger alternativer Tätigkeiten

Arbeitgeberpflichten und Grenzen der Zumutbarkeit

  • Verpflichtung zur Anpassung des Arbeitsplatzes oder Umsetzung auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz
  • Grenzen der Zumutbarkeit für den Arbeitgeber und Nachweispflichten bei Ablehnung
  • Anforderungen an die Dokumentation von Umsetzungsentscheidungen

Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bei leidensgerechter Arbeitsplatzgestaltung

  • § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG: Mitbestimmung bei Gesundheitsschutzmaßnahmen
  • § 80 Abs. 1 Nr. 1 und 4 BetrVG: Überwachungspflichten des Betriebsrats
  • § 92 BetrVG: Beteiligung des Betriebsrats an der Personalplanung zur Sicherstellung leidensgerechter Arbeitsplätze
  • § 99 BetrVG: Mitbestimmung bei Versetzungen und Veränderungen der Arbeitsbedingungen

Praktische Umsetzung und Handlungsoptionen des Betriebsrats

  • Identifikation betroffener Arbeitnehmer und Prüfung der Umsetzungspflichten des Arbeitgebers
  • Einflussnahme auf Arbeitsplatzgestaltung und technische Ausstattung
  • Strategien zur Durchsetzung der Mitbestimmungsrechte
  • Erarbeitung von Betriebsvereinbarungen zur Arbeitsplatzgestaltung
  • Praxisbeispiele und juristische Fallstudien

Seminarfakten

Dauer: 3.5 Tage

Preis 1690,- €
Preis zzgl. Hotel- und Verpflegungskosten und der gesetzl. MwSt.
Jetzt Termin auswählen
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